Tracklist / Infos
Marteria
Zum Glück in die Zukunft
01. Endboss 3:44
02. Verstrahlt feat. Yasha 3:54
03. Amy's Weinhaus 3:24
04. Du willst streiten 3:33
05. Wie mach ich dir das klar feat. Jan Delay 3:57
06. Girl 3:30
07. Louis 3:45
08. Kate Moskau 3:26
09. Alles verboten feat. Casper 3:48
10. Veronal (Eine Tablette nur) feat. Miss Platnum 3:43
11. Seit dem Tag, als Michael Jackson starb 5:10
12. Sekundenschlaf feat. P. Fox 3:34
 | von 8 (Wertung der mix1.de-Redaktion) |
Eine HipHop Platte, die gekommen ist, um zu bleiben.
»Zum Glück in die Zukunft« ist das vierte Album des Künstlers mit den zwei Gesichtern. Es ist keine Abkehr von seinem bisherigen Sound, sondern eine enorme Weiterentwicklung, die man nur als Quantensprung bezeichnen kann. Die dreckige, kantige, basslastige Ästhetik seiner bisherigen Produktionen war genau so von amerikanischem HipHop wie von britischem Grime und französischem Electro inspiriert worden. Auf dem neuen Werk erweitert sich dieser Entwurf um eine Facette, deren einzige korrekte Maßeinheit die der »Größe« ist: Die Songs wurden durch Orchester, Streicher, Chöre und jede Menge Raumklang angereichert, um einen »Vibe« zu kreieren, wie Marteria immer wieder betont. Auch inhaltlich öffnet Marteria sich gegenüber dem Mainstream, ohne dadurch jemals in massentaugliche, gleichgeschaltete Plattitüden abzudriften.
Am Ende des Tages ist »Zum Glück in die Zukunft« eine HipHop-Platte. Allerdings eine, die sich fernab von albernen Räuberpistolen und billigem Ami-Abklatsch eine ganz eigene Spur gesucht hat. Eine Platte, die HipHop in seiner ursprünglichsten Form definiert und Einflüsse aus Electro, Dancehall, Grime und Dubstep zu einem hochexplosiven Gemisch verdichtet. Eine Platte, die lange Zeit in ihrer Entstehung gebraucht hat und ihre Hörer eine noch längere Zeit lang begleiten will. Kurzum: Eine Platte, die gekommen ist, um zu bleiben.
Quelle: Four Music / Sony Music
Foto: Four Music / Sony Music
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