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Livingston

Sign Language


Veröffentlichung: 09.10.2009
Label: Universal Music
Album › Genre: Alternative-Rock
Produkt erhältlich als:
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Tracklist / Infos

Livingston
Sign Language

01. Go 3:42
02. Disease 3:45
03. Silence 3:51
04. Broken 4:01
05. Six by Four 3:10
06. Hold On 4:41
07. Once Again 3:13
08. Devil Man 4:42
09. One Good Reason 4:33
10. Come For Me 3:46
11. Like A Wheel 3:52
12. Vula 6:08
Cover: Livingston - Sign Language


Hitbarometer von 8    (Wertung der mix1.de-Redaktion)


Zu Hause, wo die Sprache der Musik gesprochen wird

Mit ihren eigenwilligen, äußerst variablen und eindringlich intensiven Rocksongs gehört der Band Livingston die Zukunft des Alternative Rock. Und auch die Gegenwart, denn diverse Tourneen auf eigene Faust oder als Special Guest von so unterschiedlichen Künstlern wie u.a. The Duke Spirit, Revolverheld und Blind haben dafür gesorgt, dass der Name Livingston unter deutschen Rockfans längst ein fester Begriff ist, der für Qualität, Kreativität und Emotionalität steht. Das alles geschah ganz ohne einen offiziell erhältlichen Tonträger der Band.

Was also ist so besonders an Livingston, die zielstrebig, unbeirrt, so ganz ohne Hype und Marketing- Millionen der Spitze entgegenstreben? Nun, diese Band ist echt und man spürt das Feuer, das in den Musikern brennt. Sie haben sich mit Haut und Haaren der Musik verschrieben, voll auf diese Karte gesetzt – und gewonnen. Der Einsatz war nicht gering, denn sie haben alles zurückgelassen und sind aus verschiedensten Richtungen in die Rock-Metropole London gepilgert, im Gepäck nur ihren großen Traum von der Musik. „Die Stadt ist ein musikalischer Schmelztiegel, sie pulsiert und vibriert, quasi überall liegt Musik in der Luft“, schwärmt Sänger Beukes Willemse. Der so charismatische wie stimmgewaltige Sänger Beukes Willemse und der für Gitarre, Gesang und Keyboards zuständige Chris van Niekerk musizierten bereits in ihrer südafrikanischen Heimat zusammen. Chris ist in der Nähe von Pretoria aufgewachsen, während Beukes früher auf einer Farm außerhalb von Newcastle gelebt hat, etwa 250 Kilometer südöstlich von Pretoria. Mit der Gitarre durch die Bars zu tingeln, war auf Dauer nicht das, was sich die beiden unter einer Karriere als Musiker vorgestellt hatten, und so brach Beukes Ende der Neunziger nach London auf. Wenig später verscherbelte auch Chris sein Hab und Gut, sagte der Freundin Lebwohl und folgte seinem Soulbrother.

Nach diversen Jam-Sessions fanden die beiden im deutschen Gitarristen Jakob Nebel sowie dem italienischen Schlagzeuger Paolo Serafini zwei ähnlich musikbesessene Weggefährten. Im Gründungsjahr 2002 spielte der Däne Martin Arnoldi Bass, wurde 2005 aber vom Norweger Christoffer Borud ersetzt, der wiederum später den Platz für den Engländer Phil Magee räumte. Die perfekte Formation hatte sich gefunden, in jeder freien Minute wurde gejammt und „bei einer dieser Jam-Sessions hat es dann endgültig ‚klick’ gemacht“, wie Jakob erzählt. „Beukes und ich hatten danach Tränen in den Augen“. Das UK-Label Manta Ray Music nahm die Band im Oktober 2006 unter Vertrag und bald darauf sicherte sich in Deutschland Universal Music den ungeschliffenen Rock-Diamanten Livingston.

Mittlerweile wohnt nur noch Beukes in London, der Rest hat sich in den Berliner Bezirken Mitte und Prenzlauer Berg niedergelassen. Doch Wohnorte sind sekundär, Livingston sind überall dort zu Hause, wo die Sprache der Musik gesprochen wird. Untereinander verständigt man sich auf Englisch, aber für die wichtigen Dinge bedarf es keiner Worte. Symbole sind eine adäquatere Form des universellen Ausdrucks, was auch der Albumtitel „Sign Language“ (dt. „Zeichensprache“) verdeutlichen soll. „Die Sprache der Symbole begegnet uns im täglichen Leben überall“, erklärt Drummer Paolo. „Speziell für uns sind solche Symbole wichtig, da wir alle aus verschiedenen Kulturen kommen. Wir haben unterschiedliche Gedanken und Gefühle, wenn wir mit bestimmten Dingen konfrontiert werden.“


Quelle: Universal Music
Foto: Universal Music

  www.livingstonmusic.co.uk
  www.universal-music.de


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Sign Language


Album  |  Genre: Alternative-Rock

Veröffentlichung: 09.10.2009
Label: Universal Music

 


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