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Jan Delay

Wir Kinder vom Bahnhof Soul


Veröffentlichung: 14.08.2009
Label: Universal Music
Album › Genre: Pop / Funk
Produkt erhältlich als:
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  CD  
  CD + DVD  
  Schallplatte  
Tracklist / Infos

Jan Delay
Wir Kinder vom Bahnhof Soul

01. Showgeschäft
02. Oh Jonny
03. Ein Leben Lang
04. Überdosis Fremdscham
05. Abschussball
06. Hoffnung
07. B-Boys & Disko-Girls
08. Large
09. Kommando Bauchladen
10. Little Miss Anstrengend
11. Rave Against The Machine
12. Disko
Cover: Jan Delay - Wir Kinder vom Bahnhof Soul


Hitbarometer von 8    (Wertung der mix1.de-Redaktion)


Über drei Jahre gereiften musikalischen Vision

War „Mercedes Dance“ noch „ein neuer Jan, ein neuer Anfang“, so ist „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ die konsequente Fortführung, Verdichtung und ultimative Ausflashung einer über drei Jahre gereiften musikalischen Vision. Natürlich ist da noch immer der PE- und Just Blaze-geschulte Beatschmied. Natürlich ist da noch immer der Vollblutemcee, dem zu jedem Thema auf Anhieb drei blöde Sprüche und dreihundert noch bessere Reime einfallen. Aber vor allem ist da ein Musikliebhaber, der seit frühester Kindheit mit einer heilsamen Vollfettdiät aus Prince, Bob Marley, Udo, Michael Jackson, Nina, Nile Rogers, Dexy’s Midnight Runners und Frank Zappa gefüttert wurde, und diesen Vibe der späteren Siebziger und frühen Achtziger nun mit einer Horde von Könnern und Kennern passgenau zu rekreieren sucht. Der jedes Detail vom Maßanzug bis zum Pressepromostörgelaber mit manischer Akribie verfolgt und dabei wundervolle Lieder schreibt, die zeitgemäß sind und doch zeitlos. Und der bei all dem die zwei Weisen aus dem Morgengrauen an seiner Seite weiß, die auch im Sommer 2009 noch den Shit tight machen: Tropf am Co-Flash, Sound und Mischer. Und ab der Mixphase Matthias Arfmann als Co-Produzent an der Erfahrung aus unzähligen Studio-Sessions mit den Kastrierten Philosophen, Patrice und den Beginnern. Plus Eiz am Stil. Plus Disko No. 1.

Entstand „Mercedes Dance“ größtenteils noch nach den Spielregeln von HipHop, so war vor allem die Rhythmusgruppe dieser hanseatischen Antwort auf Ocean’s 11 diesmal bereits an der allerersten Demorunde entscheidend beteiligt – Jost „J-Fresh“ Nickel an den Sticks, Jonas „Love Jones“ Landerschier an den Tasten, Loomis „Loomie Loo“ Green an den sechs und Ali „Big Al“ Busse an vier Saiten. Dazu wurde in bester HipHop-Tradition ins eigene („Large“), gerne aber auch in alle anderen Hörner gestoßen, die die Johnny Blazers so auftreiben konnten. So blasen Lieven Las Vegas, Käptn Kacza und Johnny Johnson einmal mehr zur Jagd auf hüftsteife Babylonier, für die eine Trompete von Stefan Mross gespielt wird und ein Saxophon maximal von Joshua Redman. Einen sauberen Air Max machten schließlich die Delaydies Esther Cowens, Ngoné Thiam und Myra Maud draus, denn Background-Vocals sind bekanntlich immer noch das Ahhh und Uuuh eines jeden anständigen Welthits.

Die Themenpalette ist dabei nach wie vor die ganz große, reicht von den Kleinigkeiten des Alltags (die Liebe, die Moral, das Leben) über all jene Mechanismen, die das Universum in ihrem Innersten zusammenhalten (die nächste Clubrunde Cuba Libre, Fremdscham über Geschmacksverirrte mit Ambitionen in der Unterhaltungsbranche, gute Musik). Egal ob der Delay Lama auf „Kommando Bauchladen“ die globale Schreckensherrschaft von Starkie und Pimbucks geißelt oder mit „Hoffnung“ ein Liebeslied von kristalliner Schönheit in die Booth haucht. Egal ob er auf „Oh Jonny“ das gewissenlose Arschloch um die Ecke einem kleinen Realitätscheck unterzieht, oder mit „Abschussball“ den ultimativen Soundtrack zum ganz normalen Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit morgens um halb sieben auf der Tanzfläche liefert. Egal ob er am Meckern, am Huldigen, am Sezieren, am sich Verzehren oder einfach nur am Raven ist: Er tut es mit seiner ureigenen Sensibilität für großes Kino, dem weltfettesten Grinsen im Gesicht, und dieser Fähigkeit, die augenscheinlich schroffsten Widersprüche in vollendeter Harmonie zu vereinen wie Cap und Capper auf Afterhour. Schwarzer Humor und schwarze Mucke eben, schwarzer Block und schwarze Zahlen.

Nächste Station: Bahnhof Soul. Und da gibt’s dann... den derbsten Rave der Welt. Für immer und uns alle.


Quelle: Universal Music
Foto: Universal Music

  www.jandelay.de
  www.universal-music.de


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29.06.2012 19:00 München Tollwood Sommerfestival Tickets
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Jan Delay
Wir Kinder vom Bahnhof Soul


Album  |  Genre: Pop / Funk

Veröffentlichung: 14.08.2009
Label: Universal Music

 


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