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Céline Rudolph - Salvador
VÖ: 05.08.2011 | Genre: Pop / Jazz
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DePhazz - The Ball Is My Friend
VÖ: 11.05.2012 | Genre: Pop / Swing
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Caroline Henderson - Jazz, Love & Henderson
VÖ: 20.04.2012 | Genre: Pop / Jazz
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Robert Glasper Experiment - Black Radio
VÖ: 20.04.2012 | Genre: Pop / Jazz
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Silje Nergaard - Unclouded
VÖ: 23.03.2012 | Genre: Pop / Jazz
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Esperanza Spalding - Radio Music Society
VÖ: 16.03.2012 | Genre: Pop / Jazz
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Nachtcafé Vol. 2 - A New Swing & Tender Jazz Session
VÖ: 16.03.2012 | Genre: Pop / Jazz
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Betinna Pohle & Ralf Ruh Trio - Just (B)
VÖ: 27.02.2012 | Genre: Vocal-Jazz
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![]() | von 8 (Wertung der mix1.de-Redaktion) |
Längst ist es an der Zeit, diese charmante, verzaubernde und vielseitige Künstlerin einem breiten Publikum zu präsentieren: Céline Rudolph, in der Musikpresse eine gefeierte Stimmentdeckung und Komponistin, zelebriert auf ihrem am 8. Mai erscheinenden Album „Metamorflores“ ein betörendes, poesievolles und mitreißendes Frühlingserwachen. Unverwechselbar sind die Leichtigkeit und die Leidenschaft mit der die Deutschfranzösin ihre musikalische Reise durch Europa, Brasilien und Afrika virtuos darbietet.
Metamorflores“ ist eine Wortschöpfung aus den Begriffen Metamorphose, Blumen (flores) und Liebe (amor) und bezeichnet auch den wunderschönen Titelsong des Albums, der – wie weitere 4 Songs – aus der eigenen Feder von Céline stammt: ein Liebeslied auf Französisch, das mit der Metapher der Blume spielt. „Ich besinge all meine Lieben – und eben die Sonnenblume, die sich zu mir umdreht, ins Licht schaut und schließlich zur auserwählten Liebe wird. Mit dem Finden der Liebe ist auch eine Veränderung verbunden. Eine Metamorphose. Metamorflores steht für Leichtigkeit im Leben.“ Célines soundorientierter, universeller, einzigartiger Stil – wenn man mag, auch „célinisch“ genannt – ist geprägt von improvisatorischer Energie, klanglicher Mühelosigkeit, gepaart mit den ihr eigenen Vokalisen, auch Fantasiesprachen. Tänzerisch, voller rhythmischer Spielfreude, dann auch wieder sehr intim, leise, verletzlich ehrlich, das ist ihr Ansatz. „Ich beziehe mich in meiner Musik auf verschiedene Kulturen der Welt: französischer Chanson, amerikanischer und europäischer Jazz, brasilianische Musik, west- und südafrikanische Musik, europäischer Kammermusik und Pop.“ Inspirieren lässt sich die in Berlin lebende attraktive Sängerin durch alles Klangliche. „Wenn ich durch das Radio switche, dann entscheidet der Sound allein in sekundenschnelle, ob ich bei dem Sender bleibe. Nicht der Beat, nicht der Text, nicht ein bestimmter Stil.“ Die Liste ihrer musikalischen Vorbilder reicht demnach auch von beispielsweise João Gilberto über Miles Davis bis hin zu Udo Lindenberg.
Céline Rudolph live ist ein Erlebnis von faszinierender Sinnlichkeit und daher ein „must do“ im kommenden Mai, wenn die Künstlerin durch Deutschland touren wird. Ihre heimliche Droge ist Adrenalin, mit dem sie aus dem Moment heraus pure Energie entwickelt und ihr Publikum in wechselnde
Stimmungen versetzt und voll und ganz in ihren Bann zieht. „Singen heißt für mich Im-Fluß-Sein, mit dem Atemstrom mitgehen, auf der Welle reiten. Ich liebe es, den ganzen Körper als Instrument zu nutzen, zu tanzen, zu träumen.“ Mit Jamie Collum würde Céline, die auch als Professorin für Jazzgesang in Dresden tätig ist, gern einmal zusammen auf der Bühne stehen, oder auch mit Paul McCartney, wenn er ihre Beatles-Arrangements, die auf „Metamorflores“ zu hören sind, mit ihr spielen würde, sagt die Künstlerin schmunzelnd. Natürlich aber auch gern einmal mit João Gilberto oder Richard Bona, Manu Katché oder Gonzalo Rubalcaba. Zunächst haben jedoch andere Projekte Vorrang. Nach der Zusammenarbeit mit Till Brönner zu seinem Soundtrack „Zwischen heute und morgen“ (Kinofilm von Fred Breinersdorfer, der 2009 anläuft), bei dem Céline für einen Song den Text und den Gesang beitrug, wurde die Idee geboren, das nächste Album von Céline komplett gemeinsam zu produzieren.•
Ihre Freizeit verbringt Céline mit ihrem Mann und ihren beiden süßen Söhnen oder sie trainiert im Fitness-Studio und verschlingt Bücher bis in den Morgengrauen. Sie liebt gutes Essen, besonders, wenn ihr Mann kocht und man kann ihr immer eine große Freude machen, wenn man ihr das Café nennt, in dem es den besten Cappuccino am Ort gibt. „Ab und zu schaue ich mir ‚DSDS’ an, damit ich weiß, was die Welt um mich herum bewegt“, sagt Céline mit einem charmanten Lächeln, „ansonsten lieber mal einen ‚Tatort’“. Der Übergang vom Familien- ins Berufsleben findet oft in allerletzter Sekunde statt: „Da steige ich lieber selbst ins Auto und hänge alle Taxis ab, um von Charlottenburg zum Flughafen Tegel
eine siebenminütige Großstadt-Rallye hinzulegen. Da kommen mir meine Skirenn-Erfahrungen zugute.“ Wenn Céline reist, was sie sehr gern tut, wird sie meist in der Landessprache angesprochen, ob in Nepal, Marokko, Brasilien oder im chinesischen Restaurant in Ghana.
„Metamorflores“ wurde produziert von Rodolfo Stroeter, der als Produzent bereits mit Gilberto Gil, Caetano Veloso, Milton Nascimento, Joyce u. v. a. arbeitete. Mitwirkende sind Naná Vasconcelos, Marlui Miranda, Paulo Bellinati und Toninho Ferragutti, Till Brönner und Rüdiger Krause.
![]() | www.celinerudolph.com |
![]() | www.enjarecords.com |